HORTUSSA-Tipps Rasen
Wässern:
Wie jede Pflanze braucht auch das Gras ausreichend Feuchtigkeit. Die meisten verwendeten Arten, vor allem jene, welche schön grün bleiben sollen, sind sogar ausgesprochen feuchtigkeitsliebend.Zudem stehen Gräser gerne auf durchlässigem Boden und vertragen so regelmässiges wässern. Besonders im trockenen Frühling und Sommer, sowie nach einer Sanierung ist es wichtig, dass regelmässig z.B. mit dem Rasensprenger abends gegossen wird. Am besten macht man das alle 2-3 Tage und lässt es pro Fläche rund 30 Min. regnen.
Düngung:
Ein idealer Rasendünger, enthält neben Phosphat, Kalium und Spurenelementen rund 70% Langzeitstickstoff.Von diesem Dünger streut man sehr gleichmässig 3 mal pro Jahr (März/April, Mai/Juni je ca. August/September) aus.
So bleiben die Gräser schön grün und kräftig, das Unkraut und das Moos werden weitgehend unterdrückt und der Rasen erfreut sich bester Gesundheit.
Mähen:
Ohne richtigen und regelmässigen Schnitt gibt es keinen schönen Rasen. Dabei ist zu beachten dass die Klingen des Mähers gut geschliffen sind! Ansonsten besteht die Gefahr dass es zum ausfransen der Halme führt und diese Spitzen gelb oder braun werden. Je häufiger ein Rasen geschnitten wird, desto besser entwickelt er sich und haben auch Unkräuter (heute sagt man eleganter Beikräuter) keine Chance. Ein Optimum liegt bei zwei Schnitten in der Woche bei regelmässiger Düngung und Wassergaben. Meist reicht aber ein Schnitt alle ca. 10 Tage, aber viel länger sollte nicht gewartet werden. Bei sehr häufigem Mähen kann das Schnittgut liegen gelassen werden, in der Regel ist es aber besser, wenn es kompostiert oder z.B. bei Himbeeren als Mulchschicht aufgetragen wird.Ein wichtiger Faktor ist auch die Schnitthöhe. Sie sollte nicht mehr und nicht weniger als 5-6cm sein. Für den letzten Schnitt im Herbst, reicht eine höhe von 4 cm.


